Abendessen bei Kerzenlicht

Heute Morgen wurde ich von den Klostertrommeln um 5.30 Uhr geweckt, ein Blick nach draußen und ich wußte wir haben richtigen Strom, dass hieß wir haben warmes Wasser. Also raus aus dem Schlafsack und unter die heiße Dusche, das heiße Wasser hielt nicht lange an, aber es reichte aus um mal wieder sauber zu werden. Ahh toll welche einfache Dinge einen glücklich machen können, um Demut zu lernen ist das hier ein guter Platz. Heute sind wir mit unseren großen Patenkinder Tsering Wangmo und Pema Dolma verabredet und verbringen einige Interessante Stunden mit den beiden. Einige Neuigkeiten stimmen uns zufrieden andere machen nachdenklich, es gibt noch viel zu tun. Viele Menschen kochen jetzt ihr Essen mit Holz, das damit zum begehrten Rohstoff geworden ist und da kommt alles in Frage, ob Bauholz, Konstruktionsholz aus abgerissenen Häusern, Telegraphenmasten, oder normales Holz, hier kommt alles auf das Feuer. Zerkleinert wird das ganze nur mit der Axt in handliche Stücke. Die kleinen oder großen Feuer lodern entlang der Straßen und wärmen die Menschen oder erhitzen das Essen. Am Abend gehen wir 4 Paten mit den 2 Mädels beim Tibeter essen, es gibt hier sehr zu meiner Freude 4 Rubriken: Vegetarisch, Fleisch, Gemischt und Huhn, da ist für jeden was dabei und wir sind überrascht wie lecker die Gerichte des neu entdeckte Restaurant sind.  Es gibt keinen Strom aber das Restaurant hat Gas, was will man mehr, wir verleben einen gemütlichen Abend bei Kerzenschein und erzählen uns alte und neue Geschichten.

3.2.16 04:16

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