Jahre lange Aufbauarbeitet notwendig


Bei der Rückreise von Nargakot machen wir noch einen kurzen Stopp in Baktaphur, da unsere Kinder dabei sind können wir einige Wege, abseits der Touristenstrassen nehmen. Sie wollen eine Buddhistische Attraktion, die grüne Tara besuchen. Auf dem Weg dorthin laufen wir durch enge Gassen und immer wieder an Zerstörten Häusern vorbei. In Deutschland würden sicherlich ganze Straßenzüge als Einsturzgefährdet gesperrt, viel zu gefährlich hier herum zu laufen, einige Häuser sehen wirklich sehr bedrohlich aus. Hier und da stützen Holz oder Stahlpfosten die Häuser, etliche Tempel sind eingestürzt, soweit es möglich war, ist aber der Schutt abtransportiert und noch brauchbare Steine aufgestapelt worden, es wird sicherlich viel Geld und Zeit notwendig sein um dieses Weltkulturerbe wieder erstrahlen zu lassen, wenn es überhaupt möglich sein sollte. Wie durch kleine Wunder gibt es aber auch unversehrte Tempel und Häuser. Auf dem Weg zurück nach Boudha kommen wir immer wieder an langen Schlangen von Bussen und Motorrädern vorbei die für Benzin anstehen, rund um die Stupa füllt es sich so langsam mit Pilgern und Besuchern aus aller Welt um das Anstehende Lossar zu feiern. Das Neujahrsfest 2143, das Jahr des Affen und das größte Fest des Jahres. Am Abend dann wieder total Ausfall von Strom, naja die Kerzen und Taschenlampen sind wir ja gewöhnt, die Restaurants haben nur eine kleine Auswahl an Essen, da die Möglichkeiten eben begrenzt sind.

 

 


8.2.16 04:10

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